Individual Placement and Support - Zurück ins Berufsleben

Gefördert aus Mitteln des Bundeministeriums für Arbeit und Soziales, bietet der Stiftungsbereich proWerk der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel das Projekt "IPS-Coaching - Zurück ins Berufsleben" an. IPS-Coaching hat das Ziel, Menschen mit psychischen Erkrankungen beim (Wieder-)Eintritt in das Arbeitsleben und beim Stellenerhalt zu unterstützen.

IPS steht für Individual Placement and Support und bedeutet individuelle Platzierung und Unterstützung, auch nach Arbeitsaufnahme. Beim IPS-Coaching steht die direkte Aufnahme bzw. Wiederaufnahme einer Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt im Vordergrund, mit begleitender, individueller Unterstützung eine IPS-Coach bzw. einer IPS-Coachin. Auf vorangehende Trainings oder Maßnahmen soll grundsätzlich verzichtet werden, wobei gegebenenfalls die Absolvierung eines vorbereitenden Praktikums im ersten Arbeitsmarkt möglich ist. Die flankierende Unterstützung dauert in der Regel bis zu 24 Monate. Durch das IPS-Coaching entstehen für die Teilnehmenden keine Kosten.

Coaching ist ein Ansatz, der auf Zusammenarbeit beruht. Daraus folgt, dass im Coaching-Prozess beide Seiten (Coach / Coachin und Teilnehmende) Vereinbarungen treffen, Ziele formulieren und Aufgaben erledigen. Die Coachin / der Coach begleitet und unterstützt den Klienten / die Klientin auf dem Weg zum (Wieder-) Eintritt in das Arbeitsleben bei allen Angelegenheiten im Bereich Arbeit und Beruf, z. B. Stellensuche, Bewerbung, Einarbeitung, Stellenerhalt, Umgang mit Behörden usw.

Was wird von den Teilnehmenden erwartet?

Es wird grundsätzlich die Bereitschaft erwartet, eine vor der Entlassung empfohlene Anschlussbehandlung zu beginnen, da eine ambulante Behandlung im Anschluss an den Klinikaufenthalt ein Bestandteil des IPS-Programms ist. Mit Bezug auf diese wichtige Voraussetzung sind regelmäßige Reflexionsgespräche vorgesehen, an denen der (ambulante) Behandler bzw. die (ambulante) Behandlerin sowie der IPS-Coach / die IPS-Coachin teilnehmen. Diese Gespräche finden mindestens zwei Mal im Jahr statt.

Es wird zudem zusätzlich erwartet, dass die Teilnehmenden grundsätzlich bereit sind, das Coaching-Verfahren auch nach erfolgter Aufnahme / Wiederaufnahme einer Stelle fortzusetzen, um eine individuelle Platzierung und Unterstützung auch nach Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses zu gewährleisten.

Da das IPS-ZIB-Angebot als Modellprojekt konzipiert ist, sollten die Teilnehmenden bereit sein, die laufende wissenschaftliche Begleitung durch Teilnahme an regelmäßigen Befragungen zu unterstützen.

Für weitere Informationen steht der Regionalkoordinator und Teamleiter des Modellprojektes, Herr Dr. Pablo Zamora, gern zur Verfügung.

In unserem Flyer finden Sie den IPS-Coaching-Prozess auf einen Blick.

Kontakt

proWerk
Projekt "IPS-Coaching - ZIB"

Dr. Pablo Zamora
Regionale Koordination & Teamleitung
Am Bahnhof 6
33602 Bielefeld
Tel. +49 521 144-5147
Mobil +49 151 52503178
pablo.zamora
@bethel.de